Freitag, 13. Mai 2016

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Mittwoch, 27. April 2016

Easy peasy Brownies

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich das Thema Brownies für diese Saison abgeschlossen hatte. Da hat mir aber die derzeitige Wetterlage einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn anstatt nach selbstgemachter Eiscreme oder geeistem Kaffee, gelüstet es mich einmal mehr nach dunklen, schokoladigen fudgy Brownies. Und schnell sollte es gehen. Diesmal keine Rüschen und Schleifen, sondern ehrliche, einfache, aber rundum befriedigende Brownies. Ich stelle euch heute also ein Brownie-Rezept vor, das weder Schokolade noch Mixer bedarf und von Beschluss bis Genuss etwa 45 Minuten eurer und eures Backofens Zeit benötigt, inkl. Fudge-Frosting. Gar nicht schlecht, oder? Und sie sehen echt gut aus. Was meint ihr?
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Die Zutaten findet ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle in eurem Vorrat: Butter, Zucker, 2 Eier (Bio, Größe L), Vanille (Extract oder Zucker), Kakao, Espressopulver (lösliches, optional), Mehl, Salz, Backpulver, Puderzucker und Honig (oder Agaven-Sirup). Das war´s. Easy peasy - sag ich doch!

Das Rezept


Easy Peasy Brownies


Die Zutaten:

125 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
1 Teel. Vanille-Extrakt oder Vanille-Zucker
40 g Kakao
1 -2 Teel. lösliches Espressopulver
75 g Mehl
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver

Frosting:

40 g Butter, weich
3 El Kakao
1 El Honig (o.ä.)
1 Teel. Vanille (s. o.)
175 g Puderzucker

Die Zubereitung

Ofen auf 180 °C vorheizen. (Ober- und Unterhitze)
Eine Backform (20 x 20 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
125 g Butter in einem mittelgroßen Topf schmelzen lassen.
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Zucker dazugeben,....
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....mit einem Holzlöffel o. ä. gut verrühren und dann die Eier dazugeben.
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Nochmal ordentlich umrühren und Vanille, Kakao,evtl. Espressopulver, Mehl, Salz und Backpulver dazugeben....
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Kräftig zu einem glatten Teig verrühren,....
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....in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
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Für 20 - 25 Minuten im heißen Ofen (mittlere Einschubleiste) backen.
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Kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und direkt mit dem Frosting beginnen. Dafür die weiche Butter (evtl. kurz in die Mikrowelle stellen) in eine kleine Schüssel geben.
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Kakao, Honig, Vanille und Puderzucker dazugeben,.....
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.....gut mit einer Gabel verrühren bis die ganze Sache so aussieht.
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Auf die noch heißen Brownies streichen.
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Das Ganze schmilzt dann ein wenig vor sich hin bis es ein schönes glattes Fudge-Frosting wird.
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Jetzt entweder anschneiden und noch warm genießen oder eine Weile in den Kühlschrank stellen.

YUM! Sehr lecker!
Enjoy und bleibt süß!

Sonntag, 24. April 2016

Himbeer-Cheesecake aus dem Schnellkochtopf

Käsekuchen aus dem Kochtopf? Wo gibt´s denn sowas? Ja, so habe ich im ersten Moment auch gedacht. Im nächsten Augenblick erschien mir die Idee aber geradezu genial. Kein lästiges Garen im Wasserbad, kein "Durch-Sabschen" des Bodens. (Kennt ihr das? Ihr wollt einen klassischen amerikanischen Cheesecake backen und trotz mehrerer Schichten Alufolie um die Springform, wird der Krümelboden im Wasserbad dennoch in Mitleidenschaft gezogen?) Da die Form hier ja nur im Dampf und nicht im Wasser steht, kann uns das diesmal nicht passieren. Der einzige Nachteil könnte natürlich die Größe des Kuchens sein, die durch die Größe des Topfes vorgegeben ist. Man benötigt eine 18 cm-Springform und das ist ja nicht die Standard-Größe. Die Anschaffung lohnt sich aber auf jeden Fall. Ihr werdet euren Cheesecake nie mehr anders machen wollen! Die 18 cm-Torte reicht locker für 4-6 Personen und mehr braucht man meist sowieso nicht, oder? Und wenn doch, dann macht man einfach mehrere kleine Cheesecakes.....-alles kein Problem. Schneller als im Ofen geht´s auch. Knappe 40 Minuten Garzeit - welcher Käsekuchen kann das schon von sich behaupten?! Ihr merkt, ich bin begeistert. Obwohl ich noch nicht von Geschmack und Optik gesprochen habe. Beides perfekt. Von der Optik könnt ihr euch direkt überzeugen:
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Geschmacklich gibt´s auch nichts zu meckern. Das könnt ihr schon an den Zutaten erkennen: Wir brauchen die üblichen Cheesecake-Verdächtigen. Für den Boden Butter und Digestive-Kekse. Die gibt´s bei uns ja inzwischen auch überall. Solltet ihr sie dennoch nicht bekommen können, tun es normale Butterkekse auch. Für die Füllung verwenden wir Frischkäse (Doppelrahmstufe, keine Light-Versionen), Zucker, Vanillezucker, saure Sahne, etwas Mehl und Eier (am besten Bio, Größe L). Für die Himbeersauce benötigen wir außerdem Himbeermarmelade, Zucker und frische Himbeeren.

Das Rezept


Himbeer-Cheesecake aus dem Schnellkochtopf


Die Zutaten

Boden:

ca. 200 g Digestive-Kekse (etwas weniger als eine Packung)
80 g Butter, geschmolzen

Cheesecake-Masse:

460 g Doppelrahm-Frischkäse (Zimmertemperatur)
110 g Zucker
1 P. Vanillezucker
3-4 El Saure Sahne
1 El Mehl
2 Eier

Himbeer-Topping:

100-150 ml Himbeer- oder andere Beerenmarmelade
200 g frische Himbeeren
evtl. 1-2 El Zucker

Die Zubereitung

Eine Springform (ca. 18 cm Durchmesser) fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Die Digestive-Kekse in eine Küchenmaschine geben.....
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....und zu feinen Krümeln mahlen.
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In eine kleine Schüssel geben und mit der geschmolzenen Butter vermengen.
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Einen Teil der Krümelmasse auf den Boden der vorbereiteten Springform drücken,....
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.....den Rest an den Rand drücken.
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Form in den Kühlschrank stellen.
Für die Füllung Frischkäse, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer oder der KitchenAid cremig rühren.
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Saure Sahne dazugeben,....
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....verrühren, dann das Mehl dazu...
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....wieder gut einrühren. Nun die Eier dazugeben....
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....und alles cremig rühren.
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Ca. 500 ml Wasser und den Einsatz (s. Bild)  in den Schnellkochtopf geben.
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Backform aus dem Kühlschrank nehmen und die Cheesecakemasse einfüllen.
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Glattstreichen.
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Ein großes Stück Alufolie auf die Arbeitsfläche legen, mit einem Stück Küchenpapier belegen.....
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....und die Form mittig darauf platzieren. Mit der Folie umwickeln.



Nun ein ziemlich langes Stück Alufolie zu einer langen Bahn falten....

....und den Kuchen damit in den Topf heben.
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Überstehende Alufolie nach innen falten, Deckel auf den Topf setzen, verschließen und die ganze Angelegenheit etwa 40 Minuten bei höchstem Druck "kochen". Von der heißen Platte nehmen und etwa 10 Minuten stehen lassen. So kann der Großteil des Dampfes von alleine ausweichen.
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Deckel abnehmen und...(Trommelwirbel)...euren wunderbaren Cheesecake bewundern.
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Mit Hilfe der Alufolie wieder aus dem Topf heben und auf einem Kuchenrost ca. 60 Minuten abkühlen lassen.
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Danach nochmal einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
Für das Himbeer-Topping den Großteil der frischen Himbeeren mit der Marmelade und etwas Zucker in einem kleinen Topf erhitzen....
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....und einige Minuten köcheln lassen.
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Beiseite stellen.
Abgekühlten Kuchen mit einem scharfen Messer aus der Form lösen.
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Auf eine Tortenplatte geben,....
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.....mit dem etwas abgekühlten Himbeer-Topping übergießen...

....und den übrigen Himbeeren dekorieren.
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Anschneiden und genießen!
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Yum!!
Enjoy und bleibt süß!

Donnerstag, 21. April 2016

Biscoff-Cookies - zumTeil mit Nutella gefüllt und ein sehr kurzes Video

Ich hatte gar nicht vor dieses Rezept zu posten, da es ehrlich gesagt mehr der Resteverwertung diente. Daher gibt es dieses Mal auch nicht, wie sonst üblich, von Beginn an detaillierte Schritt-für-Schritt-Fotos. Als Ausgleich habe ich allerdings mein erstes 15-Sekunden-Zeitraffer-Video bei diesem Rezept gedreht, was ich gerne eurer Kritik ausliefere. Mein 14-jähriger Neffe Jacob hat mich von der Unumgänglichkeit solcher Videos überzeugt, ohne die man in den Weiten des WorldWideWeb als Foodblogger offenbar nicht mehr bestehen kann. Nachdem ich mich also mit Handy-Stativ eingedeckt und mit IMovie vertraut gemacht hatte, "drehte" ich gestern mein erstes Video. Meine eigenen Kinder standen mir dabei mit Rat und Tat zur Seite und finden´s "nice". Mehr Anerkennung als "nice" geht dieser Tage kaum...
Zurück zum Rezept. Ich nenne es zwar "Biscoff-Cookiees", aber tatsächlich habe ich sämtliche Reste süßer Aufstriche verwendet, die ich finden konnte: meine selbstgemachte Nutella, Biscoff, Pistaziencreme und Schokoladenaufstrich aus weißer Schokolade. Nach diesem Geständnis werdet ihr verstehen, warum ich mich ein wenig scheute diese gewagte Rezeptur ins Netz zu stellen und damit wilden Schmähungen auszusetzen. Allen Kritikern und Zweiflern sei gesagt: Probier es aus. Die Dinger schmecken gigantisch. Um das ganze irgendwie ad absurdum zu führen und habe ich einen Teil der Cookies in kleinen Muffinförmchen gebacken und mit Nutella gefüllt. Damit wäre so ziemlich die gesamte Bandbreite des Aufstrich-Regals vertreten. Get all your spreads in one....Cookie - oder so ähnlich.



Zu den Zutaten habe ich nun schon das Schlimmste verraten, daher kann ich hier ganz entspannt weitermachen. Es kann nur noch besser werden.Wir brauchen die üblichen Cookie-Verdächtigen wie Butter, Zucker, brauner Zucker, Eier (Bio, Größe L), Vanillezucker oder -extrakt, Mehl, Backnatron (baking soda), Stärke, Salz und Schokoladenstücke (hier könnt ihr wirklich verwenden, was ihr mögt: weiße, Zartbitter- oder Vollmilchschokolade). Jetzt nochmal kurz zur hemmungslosen Aufstrich-Mischung: Ihr könnt auch ausschließlich Biscoff verwenden oder andere Sorten, wie Nutella (dann werden die Cookies dunkler und schokoladiger), Ovomaltine-Aufstrich (s. Nutella) oder auch Erdnussbutter. Verwendet ihr Erdnussbutter solltet ihr natürlich bedenken, dass die Cookies je nch verwendeter Menge weniger süß werden.
Ich habe hier eine große Menge Teig zusammengerührt. Die Hälfte tut´s natürlich auch. Wer die Cookies füllen mag, braucht dafür noch Nutella und ein Muffinblech für kleine Muffins.


Das Rezept


Biscoff-Cookies - zum Teil mit Nutella gefüllt und ein sehr kurzes Video


Die Zutaten

250 g Butter, zimmerwarm
200 g Zucker
200 g braunen Zucker
2 Eier
2 Eigelb
Vanille (s.o.)
320-340g süßen Aufstrich, z.B. Biscoff (s.o.)
580 g Mehl
2 Teel. baking soda (Backnatron)
2 gehäufte Teel. Stärke
Salz
200-300 g gehackte Schokolade (s. o.)

evtl. Nutella zum Füllen


Die Zubereitung

Die weiche Butter mit beiden Zuckersorten cremig schlagen (ca. 2 Minuten). Eier und Eigelbe nach und nach dazugeben, jedes Mal gründlich verschlagen. Dann die Vanille einrühren. Jetzt for the fun part: die ganze schöne Aufstrich-Mischung dazurühren bis alles gut vermischt ist. In einer separaten Schüssel Mehl, Soda, Stärke und eine ordentliche Prise Salz vermischen, zur Buttermischung geben und kurz einarbeiten. Dann nach Wunsch gehackte Schokolade dazugeben und gut verteilen. Jetzt in eine Plastikdose o.ä. umfüllen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag sieht die ganze Sache dann so aus (je nach Aufstrich-Kombi kann die Farbe variieren - Ha!).



Ofen auf 180° Umluft vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen und aus dem Teig etwa golfballgroße Kugeln formen. ich steh auf große, weiche Cookies. Wer sie kleiner mag, kann natürlich kleinere Kugeln formen und die Backzeit dementsprechend verringern. Mit Abstand auf das Blech setzten.





Ca. 10-12 Minuten im heißen Ofen (mittlere Einschubleiste) backen. Die Cookies auf keinen Fall zu lange backen, sie sehen noch etwas unfertig aus.






Etwa 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf einem Rost ganz abkühlen.




Die sind wirklich lecker.










Wer diese Dinger hier machen möchte, sieht sich bitte mein erstes "Home-Video" an (Ha!).


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Enjoy und bleibt süß!!